Durch die Pandemie wurde der praktische Unterricht für unsere Schüler zeitweise unmöglich.

Um diese Defizite zu kompensieren, wurden am BSZ Immenstadt verschiedene zusätzliche Angebote geschaffen.

So konnten die Schüler der Abteilung Bautechnik ihre praktischen Fähigkeiten in einem 4-tägigen Kurs verbessern.

 

Durch den Lockdown musste der Unterricht praktisch neu erfunden werden. Der Kreativität unserer Lehrkräfte ist es zu verdanken, dass unsere Schülerinnen und Schüler auch im Online-Unterricht bestmöglich beschult werden. Ein Beispiel dafür ist das Fachwerkmodell unseres Referendars Martin Resch, welches zusammen mit OStR Andreas Dräxl für den Unterricht in Bauzeichner-Klassen gefertigt wurde. Unterstützt wurde der Bau des Modells auch von der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

links OStR Andreas Dräxl, rechts StRef Martin Resch

Mit Hilfe dieses Modells kann das Prinzip von Fachwerksträgern auch im Distanzunterricht veranschaulicht werden. Durch den modularen Aufbau lassen viele Situationen darstellen und den Schülerinnen und Schülern eine Gefühl für die Unterschiedlichen Stabkräfte vermitteln.

Selbstverständlich wird das Modell auch im Präsenzunterricht ein wertvoller Beitrag für das Lernen am BSZ Immenstadt sein.

 

Das TUMwoodHUB ist eine Raumstruktur aus Holz, welche im Rahmen des Internationalen Holzbauforums 2019 in Innsbruck erstmalig vorgestellt wurde.

Die Struktur besteht aus 848 Stäben, welche sich in 718 Knotenpunkten kreuzen.

Die Grundprogramme für die Verbindungen wurden von Schülerinnen und Schüler der Fachklassen Schreiner im Rahmen des CNC Unterrichts erstellt.

Die Fertigung der Stäbe wurde dann von Lehrkräften außerhalb der Unterrichtszeit übernommen.

Insgesamt wurden ca. 800 lfm der Holzstäbe verarbeitet.

Die Vormontage erfolgte durch Mitarbeiter und Studenten der TU München.

Durch eine überlegte Vorgehensweise konnte die Montage des TUMwoodHUBs in Innsbruck zügig erfolgen.

Die fertige Raumstruktur beeindruckte die Besucher des Internationalen Holzbauforums

Weitere Informationen finden Sie auf den TUM.wood-Seiten der TU München:

https://www.holz.tum.de/tumwoodhub/ 

Die Fachhochschule Graubünden, ehm. HTC Chur, stellt ihre Studiengänge Architektur und Bauingenieurswesen vor. Interessenten erhalten Informationen aus erster Hand und können im Anschluss an den Vortrag Fragen stellen.

Die Veranstaltung findet von 18:00 - 19:30 Uhr im Raum C001 statt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. 

 

Angeregt durch die Initiative „Fridays for Future“ und den Willen, nicht nur darüber zu reden, sondern auch etwas für den Klimaschutz zu tun, entstand in der Klasse Bauzeichner 10 A die Idee, Insektenhotels zu bauen. Mit wachsender Begeisterung schlossen sich verschiedene Klassen, auch aus anderen Berufsgruppen, dem Projekt an und brachten ihre Ideen, ihr Know-How und ihre Tatkraft mit ein:

 

- Die Schülerinnen und Schüler des Berufsgrundschuljahrs Holztechnik entwarfen ein Modell, längten mit sicherheitstechnischem Können das benötigte Holz an den Maschinen ab und stellten die Holzverbindungen zum Ineinanderstecken der Teile her.

- Die Bauzeichner recherchierten über das Leben der Insekten und sammelten Informationen über die sinnvolle Befüllung von Insektenhotels. Sie trugen das Füllmaterial (Tannenzapfen, Schilfröhrchen, Baumrinde, Stroh) zusammen und bereiteten es für die Verarbeitung vor.

 

- Die Maurer unterstützten die Aktivitäten, indem sie die Ziegelsteine gekonnt auf das passende Maß der vorgesehenen Fächer in den Insektenhotels bearbeiteten.

- Die Montagearbeit (Zusammenstecken und Verschrauben der Rahmen, Anschrauben der Rückwände, Befüllung der Insektenhotels mit Füllmaterial) erledigten die Bauzeichner in den Werkstätten der Schreiner. - Die Berufsschüler der Berufsintegrationsklasse halfen bei der Montage und erfreuten sich an der Entdeckung des Akkuschraubers.

- Die Schülerinnen der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung stellten Tonkörper mit Röhren her und befestigten zum Abschluss das Drahtgeflecht an der Vorderseite der Insektenhotels.

 

Am Ende waren an der Aktion viel mehr Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler beteiligt als ursprünglich gedacht und alle blickten mit Stolz auf das entstandene Gemeinschaftsprodukt. Mit großer gegenseitiger Wertschätzung wurde die Arbeit der anderen Berufsgruppen gewürdigt und es entstanden Kontakte über die Abteilungen hinweg. Auch nicht zu unterschätzen sind die Lernprozesse, die bei der Fertigung der Stücke abliefen (z. B. Wer kann was besonders gut? Wie werden wir schneller? Wodurch läuft der Prozess ökonomischer? Wer braucht Unterstützung? usw.).

Die 44 Insektenhotels fanden sowohl bei Schülern als auch Lehrkräften viele Abnehmer und warten nun auf den Einzug der Insekten. Der Erlös aus dem Verkauf der Insektenhotels fließt in den Bau einer Solaranlage in einer Schule in Kenia –auf Wunsch der beteiligten Klassen natürlich auch ein Klimaprojekt! Vielen Dank allen Beteiligten!

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