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Wer später mit Holz baut, sollte wissen, woher es kommt und was der Wald leistet. Unter diesem Gedanken stand ein Projekttag des Berufsgrundschuljahres (BGJ) Zimmerer des Beruflichen Schulzentrums Immenstadt: Gemeinsam mit der Forstverwaltung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten pflanzten die Jugendlichen in einem Bergwaldstück nahe der Weiherkopfbahn 400 junge Buchen und Lärchen. Ansprechpartner und Organisator vor Ort war Andreas Fisel vom Forstrevier Hörnergruppe.
Der Tag begann mit einer kostenfreien Fahrt mit der Hörnerbahn zur Mittelstation. Dort begrüßte Bolsterlangs Bürgermeister Rolf Walter die Gruppe. Er betonte, wie wichtig ein gesunder Wald gerade in den Alpen ist: Als Schutzwald bewahrt er die Orte vor Lawinen, hält den Boden fest und verhindert Erosion.
Anschließend ging es in vier Gruppen ins Gelände. Je ein Förster sowie Forstanwärterinnen und Forstanwärter zeigten den Jugendlichen, worauf es beim Pflanzen im steilen Hang ankommt, damit die Jungbäume möglichst gute Überlebenschancen haben. Danach legten die angehenden Zimmerinnen und Zimmerer selbst Hand an und setzten die Pflanzen in den Bergwaldboden.
Zum Abschluss spendierte Bürgermeister Walter allen Beteiligten eine Brotzeit mit Getränken. Dabei blieb Zeit, die Aktion gemeinsam nachzubesprechen. Zu Fuß machten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften Felix Maier und Corinna Schnabel schließlich auf den Rückweg nach Bolsterlang, von wo sie ein von der Schule finanzierter Bus zurückbrachte.
Das Berufliche Schulzentrum Immenstadt bedankt sich herzlich bei der Bergwaldoffensive, bei Andreas Fisel und seinem Team, bei der Gemeinde Bolsterlang und Bürgermeister Rolf Walter sowie bei der Hörnerbahn für die freie Fahrt. Für die Jugendlichen war es ein Tag, an dem sie ihren künftigen Werkstoff einmal von ganz anderer Seite kennengelernt haben.